2015: Sonntagsführungen mit Schwerpunkt Archäologie

Im Oktober 2015 nahmen thematische Führungen die Besuchenden mit auf eine Zeitreise durch 12'000 Jahre zu ausserordentlichen archäologischen Fundstellen. Die zahlreichen Gäste befassten sich mit Fragen wie Wissen Sie, dass die älteste jungsteinzeitliche Bestattung der Schweiz sich in der Ermitage bei Arlesheim befindet? - Wissen Sie, dass in einer Höhle der Ermitage in Arlesheim hunderte von bemalten Kieseln aus der späten Altsteinzeit zum Vorschein kamen?  

 

Diese und weitere ausserordentliche archäologische Fundstellen sowie die 800-jährige abwechslungsreiche Geschichte des Schlosses Birseck waren Thema der archäologischen Führungen.

 

Ein Projekt von Fundort des Monats und Baselland Tourismus.     


Archäologischer Fund aus der Ermitage (Steinzeit): Galet Colorié
Archäologischer Fund aus der Ermitage (Steinzeit): Galet Colorié

Die Höhle am Karussellplatz wurde vor über 100 Jahren von Fritz Sartorius-Preiswerk und Fritz Sarasin archäologisch untersucht. Dabei entdeckten sie die bislang ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit in der Ermitage. Die Funde sind 16'000 Jahre alt. Schon in der Altsteinzeit bot die Höhle demnach durchziehenden Jägern und Sammlern Schutz.

2015: "Lustwandeln auf historischen Pfaden"

Am 5. September 2015 führte ein Tagesausflug ins Baselbiet zu zwei einzigartige Landschaftsgärten nach englischem Vorbild.

Die Fahrt führte ins obere Baselbiet zum Hofgut Mapprach ob Zeglingen.  Die ein Hektar grosse Parkanlage wurde ab 1866 angelegt. Mergelwege erschliessen den Landschaftsgarten, führen an zwei Gartenkabinetten vorbei und umfangen den runden Weiher mit Springbrunnen.

Nach einem ländlichen Mittagessen im Gasthof zum Rössli in Zeglingen ging die Fahrt nach Arlesheim, in die Ermitage, dem grössten englischen Landschaftsgarten der Schweiz von 1785. Labyrinthische Wege führten zu immer neuen Bildlandschaften mit fröhlichen, melancholischen oder romantischen Gartenszenen. Die Ermitage wird wissenschaftlich als englisch-chinesischer Landschaftsgarten der Spätaufklärung beschrieben. Neben den historischen Hintergründen der Ermitage wurde die über 2'000 Jahre alte chinesische Gartentradition thematisiert, die Landschaftsgärten wie die Ermitage beeinflusst hat.

2015: Jubiläumsfest anlässlich 230 Jahre Ermitage

Am 28. Juni 1785 wurde die Ermitage feierlich eröffnet. Anwesend waren die Begründer, Balbina von Andlau (Frau des Landvogts), der Domherr Heinrich von Ligertz, Fürstbischof Franz Joseph Sigismund von Roggenbach und weitere hohe Gäste.

 

Anlässlich des 230-Jahr-Jubiläums der Eröffnung lädt die Stiftung Ermitage und Schloss Birseck zu einem Jubiläumsfest ein. 

 

Im Rahmen des Programms waren wir in der Proserpinagrotte vor Ort, liessen die Grotte in Kerzenlicht erleuchten und erläuterten deren Geheimnisse.

Ebenfalls in der Proserpinagrotte boten wir zugunsten der Stiftung Schloss-Birseck-Brunsli zum Verkauf an.

2015: Wie ist der neue Waldbruder entstanden?

Im Juni 2014 ist das Duplikat des von Holzwürmern zerstörten Eremiten, Waldbruder genannt, in die Klause eingezogen. - Wie ist die neue Figur entstanden? Zuerst wurde vom Original ein 3D-Modell angefertigt, dessen Daten für das Vorfräsen der Lindenholzstücke verwendet werden konnte. Danach hat der Automatenbauer die Mechanik in den Oberkörper eingebaut und der Holzschnitzer überarbeitete die Oberfläche und gab der Figur ein lebendiges Aussehen. Abschliessend hat der Restaurator die Inkarnatfarbe aufgebracht und die Figur eingekleidet. Mit der Kopie sind Bewegungsabläufe wie das Nicken des Kopfes und das Drehen der Augen wieder hergestellt worden, welche beim Original im Laufe der Jahrzehnte aufgegeben resp. zerstört worden sind. Ebenfalls ist auch der originale Antrieb über einen Mechanismus bei der Türe wieder erstellt worden. So empfängt der Waldbruder den Eintretenden wieder mit einem freundlichen Kopfnicken, wie die Stiftung Ermitage und Schloss Birseck berichtete. Nun gibt es eine Bildergalerie mit Impressionen aus der Drechslerei:

Zur Bildergalerie: Klick auf das Bild
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21. Juli 1788, Eintrag im Gästebuch der Ermitage:

 

"Je viens - je vois - je suis heureux!" 

 

 

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