2020: Öffentliche Führung im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals

Die Arlesheimer Ermitage: Wiederaufbau von 1812 in neuem Geist

Die Führung „Arlesheimer Ermitage: Wiederaufbau von 1812 im neuen Geist“ wurde ins Programm der Europäischen Tage des Denkmals aufgenommen.

 

1785 eröffnet, wurde die Arlesheimer Ermitage und das Schloss Birseck 1793 von französischen Revolutionstruppen zerstört. 1812 wurde die Ermitage teilweise wieder aufgebaut, teilweise mit neuen Szenerien ergänzt. Der neue Zeitgeist von 1812 rückte die Verehrung des Mittelalters mit ihrer Ritterromantik und sentimentalen Religiosität in den Vordergrund. Die Idee der unverdorbenen Naturlandschaft verblasste. Auch das Besucherprofil wandelte sich: der Garten verlor seine Attraktivität für Adlige internationaler Herkunft.
 

Wir spazierten auf labyrinthischen Wegen zu immer neuen Bildlandschaften mit fröhlichen, melancholischen oder romantischen Gartenszenen, die von der Entstehung, der Zerstörung und dem Wiederaufbau des grössten englischen Landschaftsgartens der Schweiz erzählen.

 

Die Denkmaltage sind ein Engagement des Europarats und der Europäischen Union und stehen unter dem Patronat von Bundesrat Alain Berset. Ziel der Denkmaltage ist es, in der Bevölkerung das Interesse an unseren Kulturgütern und deren Erhaltung zu wecken.

 

Die Europäischen Tage des Denkmals finden jährlich europaweit statt und befassten sich 2020 mit dem Thema Weiterbauen.

 

Die Führung fand am Sonntag, 13. September 2020 unter Einhaltung der Coronaregeln statt.

 

 

 

 

 

Mittlerer Weiher und Sophienruhe, Anton Winterlin, ca. 1843, Aquarell, (c) Denkmalpflege BL
Mittlerer Weiher und Sophienruhe, Anton Winterlin, ca. 1843, Aquarell, (c) Denkmalpflege BL

CORONAVIRUS

Auf den Führungen werden die Coronaregeln eingehalten.

 

Waldbruderklause und Schloss Birseck bleiben dieses Jahr coronabedingt geschlossen.

 

 

Baselland Tourismus in der Arlesheimer Ermitage

Meine Führungen werden vom Verein Treffpunkt Arlesheim (vormals Verkehrsverein Arlesheim) und von der Stiftung Ermitage und Schloss Birseck empfohlen.