Literaturempfehlung: Vanja Hug, Die Eremitage in Arlesheim

Ein Englisch-Chinesischer Landschaftsgarten der Spätaufklärung

Die Eremitage in Arlesheim ist heute der grösste Landschaftsgarten der Schweiz. Die Publikation von Vanja Hug hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese kulturhistorisch bedeutsame Gartenanlage erstmals gründlich wissenschaftlich zu erforschen. Dadurch sollen einerseits die Voraussetzungen für eine fachgerechte Restaurierung der Eremitage geschaffen werden, und andererseits wird angestrebt, ihr wieder ein wenig von dem internationalen Ruf zurückzugeben, den sie vor gut 200 Jahren genoss.
Es wird die Entwicklung der Eremitage im Zeitraum von ihrer Eröffnung 1785 bis zum Verkauf durch die Gründerfamilie 1844 nachvollzogen. Dieser Vorgang beinhaltet nicht nur die genaue Untersuchung der äusseren Beschaffenheit der jeweiligen Gartenbestandteile, sondern vor allem auch die Analyse ihres inneren Gehaltes.
Ausgehend von einer umfassenden Sammlung historischer Bild- und Textquellen, die im zweiten Band zusammengestellt werden, sowie von bisher grossenteils unbekanntem Archivmaterial wird die Eremitage zunächst in das politische und gesellschaftliche Umfeld ihrer Entstehung eingebettet, bevor dann der Rundgang durch die Anlage dem Leser ermöglichen soll, die einzelnen Gartenszenen in ihrer geistigen Bedeutung zu erfassen und ihre ursprüngliche Wirkung nachzuerleben. (Text des Verlags)

Vanja Hug:
Die Eremitage in Arlesheim
Ein Englisch-Chinesischer Landschaftsgarten der Spätaufklärung
2 Teilbände, zus. 742 Seiten mit zahlr. teils farb. Abb., 24 x 30 cm, Ln.geb.
Band 27
ISBN-10: 3-88462-270-6  |  ISBN-13: 978-3-88462-270-4

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