1785 eröffnete die Ermitage als kunstvoll komponierter Landschaftsgarten und zog rasch Gäste aus Europa und Übersee an. Innerhalb weniger Jahre wurde sie durch neue Szenen erweitert, die Naturverehrung, Sentimentalität und fernöstliche Einflüsse vereinten. Mit dem Einmarsch der französischen Truppen im November 1792 fand diese Blüte ein jähes Ende: Die Anlage wurde verwüstet, Schloss Birseck brannte nieder, Balbina und Heinrich mussten fliehen. Erst Jahrzehnte später gelang unter Conrad von Andlau, dem Sohn Balbinas, und dem gealterten Heinrich von Ligertz der Wiederaufbau. 1812 öffnete die Ermitage erneut – nun stärker geprägt von romantischer Mittelaltersehnsucht und religiöser Innerlichkeit. Wege, Szenerien und Geländer wurden überarbeitet; manches erneuert, manches bewusst verändert. So erwachte der Garten zu einem zweiten Leben.